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Es gibt Lackpflegemittel, bei denen
vorheriges Waschen mit Wasser nicht erforderlich ist. Bei diesen Sprays werden
die Schmutzpartikel von mikrofeinen Flüssigkeitsperlen umschlossen, die nach
einer kurzen Einwirkzeit einfach abgewischt werden können, ohne dass der Lack
beschädigt wird. Dies gilt natürlich nur bei leichter Verschmutzung.
Nichts geht über eine schonende
Lackreinigung, bei der aber gut eingeweicht werden muss. Vogelkot nie
abwischen, nur tupfen, hartnäckige Verschmutzung mit nassem Zeitungspapier
anlösen.
Für die häufigere Pflege des Lacks
eignet sich ein Mehrkomponenten-Pflegemittel welches in einem
Arbeitsgang reinigt, poliert und versiegelt. Ein bis zweimal jährlich sollte
dazu der Lack mit einem Hochleistungswachs versiegelt werden. Diese
Wachse besitzen eine härtere Oberfläche, halten länger und bieten den besten
Allwetterschutz. Wann der Lack wieder neu zu versiegeln ist, testet man am
besten mit der „Perlprobe“ nach dem Waschen. Je kleiner die stehenden
Wasserperlen, umso besser der Lackschutz.
Wer mehr Zeit und Geld in die Lackpflege
investieren möchte und kann, vorteilhaft v.a. bei Oldtimern, für den gibt es
komplette Pflegesets, die alles für Lack, Chrom und Reifen zur
Werterhaltung des Fahrzeugs beinhalten.
Abperleffekt und Selbstreinigung der
Lotuspflanze initiierte die Nanotechnologie für den Lackschutz. Tatsächlich
gibt es heute bereits Nano-Lackpflegemittel , die ganz hervorragende
Ergebnisse bringen.
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