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Der Autoteppich besteht werksseitig
meist aus Formteilen und ist daher partiell nicht erneuerbar bzw.
auszutauschen. Die Rückseite des verlegten Teppichs besteht meist aus dickem Kunststoffschaum, der den Innenraum der Karosserie isoliert, d.h. gegen Geräusche
und Temperatureinflüsse dämmt. Dieser aufwendig verlegte Teppich
sollte mit Passform-Autoteppich geschützt werden, der rutschsicher aufgelegt
wird und zusätzlich mit speziellen Teppichschrauben oder Kletttellern fixiert werden kann. Für Teppich und Matten gibt es diverse
Materialien. Einfache Gummimatten sind leicht zu reinigen, dabei verschmutzen
Schuhwerk und Hosen allerdings leicht. Nadelvlies ist preiswert, benötigt aber
einen strapazierfähigen Absatzschutz und sollte rückseitig mit einer
wasserbeständigen Beschichtung aus Gummigranulat versehen sein. Die Qualität
von Velourteppich erkennt man durch das eingesetzte Fasermaterial, den
Fasereinsatz in g/qm, das Gesamtgewicht und die Gesamtdicke. Die rückseitige
Beschichtung besteht meist aus Latex/PU-Schaum. Ein hochwertiger Velourteppich soll schmutzabweisend und sehr verschleissfest sein und und benötigt keinen
Absatzschutz. Zusätzlich eingewebte Grafitfasern schützen vor elektostatischer Aufladung.
Autoteppiche können anspruchsabhängig
verschieden eingefasst sein. Die bekannteste Einfassung ist mit farbigem Garn
gekettelt, kontrastreich oder Ton in Ton. Zunehmend häufig sieht man Einfassungen aus Cordvelour, Nubukband (Mikrofaser) und auch Leder. Für verschiedene
Nähtechniken wie Kappnaht, Steppnaht oder Doppelsteppnaht wird auch
andersfarbiges Fadenmaterial eingesetzt.
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