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WINDSCHOTT - Das Prinzip PDF Drucken E-Mail

Die Luft-Verwirbelungen in Cabrio und Roadster sind abhängig von der Karosserieform, von der Höhe, Länge, Wölbung und Schrägstellung der Windschutzscheibe, auch von Form, Grösse und Stellung der Aussenspiegel und Seitenscheiben. Ausserdem spielt die Innenraumlänge des Fahrzeugs eine entscheidende Rolle, weil der Luftstrom hinter der Frontscheibe irgendwann abfallen muss. 

Im Prinzip bildet der von der Windschutzscheibe nach oben geleitete Luftstrom - vom Windschutzscheibenrahmen bis zum Fahrzeugende - nahezu eine gerade Linie. Abhängig von der Fahrzeuggeschwindigkeit, reisst dieser Luftstrom aber früher oder später ab und bildet einen Luftwirbel zum Fahrzeug hin, der sich entgegengesetzt, das heisst wieder nach vorn bewegt. So entstehen für die Fahrzeuginsassen spürbar von hinten kommende Luftströme.

Ist in einem Fahrzeug ein Windschott montiert, so werden diese Luftwirbel gestoppt und nach unten umgeleitet. Schliesst das Windschott bei einem Roadster unten mit der Karosserie, z.B. an einem Überrollbügel ab, wird der Luftstrom über die Karosserie abgeleitet. Sitzt das Windschott bei einem Cabrio im Innenraum des Fahrzeugs, ist es erforderlich, den Luftstrom durch eine waagerechte oder senkrechte Platte oder Plane unten am Windschott vom Innenraum nah aussen abzuleiten.

Es gibt alte und selbst neue Fahrzeuge, die so geformt sind, dass sie Windschotts erst ab Überlandgeschwindigkeit benötigen und andere, bei denen selbst ein Windschott nur wenig Linderung bringt.

Grundsätzlich gilt, dass ein Windschott umso wirkungsvoller ist, je dichter es hinter dem Kopf steht.   

Hilft ein Windschott wirklich ?  Nützt ein Windschott zwischen den hinteren Kopfstützen, ein Rücksitzwindschott ? Was ist im Vergleich besser, ein Glas-Windschott oder ein Netz-Windschott? Spielt das Material, aus dem das Windschott hergestellt ist, eine Rolle ? Antworten mit Zeichnungen hierzu sehen Sie hier : Das Windschott-Prinzip

 
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