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VERDECK - SCHUTZ - PERSENNING / Abdeckung

Einige Roadsterverdecke müssen in geöffnetem Zustand gem. StVZO mit einer Schutzkappe abgedeckt werden. Diese ist oft etwas sperrig, weil aus Hartplastik und nimmt daher im ohnehin nicht allzu grossen Kofferraum viel Platz ein.

 

Wenn man dann bei schönem Wetter das Dach öffnen will, liegt der Verdeckschutz meist ganz unten ! Was also tun ? Ohne fahren ? Das ist auch schlecht, denn dann setzt sich Staub und Schmutz auf die Verdeckinnenseite und "schmirgelt" am Stoff. Das kann teuer werden. Also besser das offene Verdeck immer irgendwie abdecken, z.B. mit einer Persenning, die sich zusammenfalten lässt und in einer Tasche, beispielsweise hinter einem Sitz, kaum Platz benötigt (Test: AutoBild )

GERÄUSCHE im Cabrio

Cabrio- und erst recht Roadsterfahrer stören sich normalerweise nicht an dem höheren Geräuschpegel, der durch das mehr oder weniger (oder auch gar nicht) gefütterte Softtop dringt. Im Gegenteil, Motor- und Auspuffgeräusche können bei manchen Fahrzeugen ein Genuss sein !

Was im Kurzstreckenverkehr und auf der Landstrasse schön ist, kann allerdings auf langen Strecken auf der Autobahn nervtötend werden. Die Leitplanke rauscht, jedes überholte oder überholende Auto wummert auf´s Trommelfell. Radio oder Freisprechanlage könnten dann eigentlich auch fehlen. Bereits 1990 hat AutoBild die Geräuschunterschiede in einem Roadster ohne und mit Dachhimmel getestet. Dabei entstand in einem BMW Z1 im Phonmessgerät eine Geräuschpegelreduzierung zwischen 1-3 db, d.h. bis zur halben Hörstärke.

Innenverdeck-Prinzip 

Bei Kabel 1 und in der AutoBild wurde über die Nachrüstung eines Innenverdecks / Dachhimmels berichtet. Tipp für alle, die bereits einen Himmel in ihrem Auto haben und denen das Auto immer noch zu laut ist : Isoliermaterial zwischen Verdeck und Himmelstoff schieben. Aber aufpassen, dass diese Isolierung vor dem Öffnen des Verdecks wieder entfernt wird ! Ausserdem sollte unter dem Verdeckstoff immer noch etwas Luft zirkulieren können, damit kein Schimmel entsteht. 

Innenverdeck im Roadster 

Roadster mit einem nachträglich ausgerüsteten Innenverdeck (Wikipedia)

VERDECKISOLIERUNG bei Roadstern und Cabriolets

Werksseitig sind viele Cabriolets und Roadster nur mit einem ungefütterten Verdeck ausgerüstet. Das Verdeckgestänge wird nur durch eine dünne Stoffbespannung verdeckt. Hardtops, die helfen, das Verdeck im Winter zu schützen gibt es nur für wenige Fahrzeugtypen. Bei längeren Touren mit geschlossenem Verdeck und natürlich In der kalten und nassen Jahreszeit wäre bei manchen Autos eine bessere Geräusch- und Temperaturisolierung wünschenswert.

Eine gute Alternative ist das nachrüstbare Innenverdeck, ein gepolsterter Dachhimmel, der aber auch wieder nicht für alle Modelle geliefert wird. Meist fehlt für eine zusätzliche Isolierung der benötigte Platz im Verdeckkasten. Was also tun ?

Abhilfe ist möglich durch Zuschnitte spezieller leichter Isoliermatten, die bei etwas geöffnetem Verdeck neben den Dachspriegeln zwischen das Verdeck und die Himmelbespannung geschoben werden. Die Isolierung ist hör- und spürbar. Achtung aber: hier darf das Verdeck nicht geöffnet werden, bevor die Isolierung entfernt wurde. 

Ein guter Autosattler in Ihrer Nähe liefert Ihnen Isolationsmaterial. Spezialisiert auf diese Nachrüstung ist ein Sattler in Hamburg.

WINDSCHOTT - PRINZIP und BAUARTEN

Die Luft-Verwirbelungen in Cabrio und Roadster sind abhängig von der Karosserieform, von der Höhe, Länge, Wölbung und Schrägstellung der Windschutzscheibe, auch von Form, Grösse und Stellung der Aussenspiegel und Seitenscheiben. Ausserdem spielt die Innenraumlänge des Fahrzeugs eine entscheidende Rolle, weil der Luftstrom hinter der Frontscheibe irgendwann abfallen muss. 

Im Prinzip bildet der von der Windschutzscheibe nach oben geleitete Luftstrom - vom Windschutzscheibenrahmen bis zum Fahrzeugende - nahezu eine gerade Linie. Abhängig von der Fahrzeuggeschwindigkeit, reisst dieser Luftstrom aber früher oder später ab und bildet einen Luftwirbel zum Fahrzeug hin, der sich entgegengesetzt, das heisst wieder nach vorn bewegt. So entstehen für die Fahrzeuginsassen spürbar von hinten kommende Luftströme.

Ist in einem Fahrzeug ein Windschott montiert, so werden - vorausgesetzt, es ist richtig montiert - diese Luftwirbel gestoppt und nach unten umgeleitet. Schliesst das Windschott bei einem Roadster unten mit der Karosserie, z.B. an einem Überrollbügel ab, wird der Luftstrom über die Karosserie abgeleitet. Sitzt das Windschott bei einem Cabrio im Innenraum des Fahrzeugs, ist es erforderlich, den Luftstrom durch eine waagerechte oder senkrechte Platte oder Plane, unten am Windschott angebracht, vom Innenraum nach aussen abzuleiten.   

Es gibt alte und selbst neue Fahrzeuge, die so geformt sind, dass sie Windschotts erst ab Überlandgeschwindigkeit benötigen und andere, bei denen ein Windschott auch im Stadtverkehr nur wenig Linderung bringt.

Grundsätzlich gilt, dass ein Windschott umso wirkungsvoller ist, je dichter es hinter dem Kopf steht. Wichtig: Ein Windschott hilft nur bei geschlossenen Seitenscheiben!   

Hilft ein Windschott wirklich ?  Nützt ein Windschott zwischen den hinteren Kopfstützen, ein Rücksitzwindschott ? Was ist im Vergleich besser, ein Glas-Windschott oder ein Netz-Windschott? Spielt das Material, aus dem das Windschott hergestellt ist, eine Rolle ?

Antworten mit Zeichnungen hierzu sehen Sie hier : WINDSCHOTT  Das Prinzip

Warum es in manchen Roadstern und Cabrios trotz Windschott zieht, wird hier erklärt : WINDSCHOTT - BAUARTEN

AUTO-ZUBEHÖR ... ABE / ABG / TÜV ?

Beim Einkauf von Auto-Zubehör stellt sich immer die Frage, ob dieses eintragungspflichtig ist, d.h. in die Fahrzeugpapiere eingetragen werden muss.

Als Daumenregel gilt, dass alles eingetragen werden muss, was fest mit dem Fahrzeug verbunden wird und die Fahrzeugeigenschaften verändert, wie z.B.  Fahrwerksteile, Motortuning, Spoiler und Bremsscheiben. Bei beispielsweise Windschotts genügt es, wenn das Material geprüft und damit nachgewiesen bruchfest und splitterfrei ist. Die amtliche Prüfung wird durch ABE, ABG und TÜV-, auch E1-Bescheinigung bestätigt.

ABE : Allgemeine Betriebs Erlaubnis

ABG : Allgemeine Bauart Genehmigung

TÜV : Freigabe mit Bescheinigung des Technischer Überwachungs Verein

E1 : ECE-Prüfzeichen für Bauteile an Kraftfahrzeugen

Alle, die es genauer wissen wollen, können sich hierzu die geltenden gesetzlichen Bestimmungen, die Strassen-Verkehrs-Zulassungs-Ordnung durchlesen :  StVZO

  1. GEPÄCKTRÄGER - LACKSCHUTZ
  2. AUTO FOLIE - RENNSTREIFEN
  3. WINDSCHOTT TRENNWAND- und RÜCKSITZ-WINDSCHOTT
  4. WINDABWEISER für Autos und Motorräder

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