Bei der Vielzahl von Autotypen mit ständig wechselnden Farben innen und aussen, unterschiedliche Lacke, Kunststoffverkleidungen, Stoff- und Lederausstattungen, darüber hinaus Farbveränderungen durch Alterung und UV-Licht, sind unverwechselbare Farbangaben für Autozubehör nur mit Materialmustern (z.B. Leder-/Stoffüberstände unter dem Sitz) oder in gedruckten Farben, mit Farbnummernangabe (Druckfarben) von HKS möglich.
Roadster und Cabriolets sind, aufgrund der fehlenden Dachstruktur, weniger verwindungssteif. Domstreben verbinden/überbrücken die „Dome“ der Federbeine des Fahrzeugs rechts und links. Durch diese starre Verbindung wird die Verwindungssteifigkeit der Karosserie erhöht. Achse und Räder werden somit, spürbar vor allem in Kurven, besser auf der Strasse gehalten. Das Fahrzeug liegt besser und spurtreuer. Domstreben gibt es für die Vorder- und Hinterachse. Domstreben sind leicht nachzurüsten, sie können aus Stahl, aber auch aus hochfestem Aluminium bestehen und sind gleichermassen wirksam.
Die Spurverbreiterung, meist aus hochfestem Aluminium, sieht nicht nur gut aus, sie erhöht – sofern in Maßen durchgeführt – auch die Stabilität des Fahrzeugs. Bis 30 mm pro Achse, d.h. Distanzscheiben bis 15 mm, ist bei den meisten Fahrzeugen keine Veränderung des Radkastens erforderlich. Die Spurverbreiterung muss in die Fahrzeugpapiere eingetragen werden, insofern sind TÜV-Bescheinigungen des Herstellers erforderlich.
Chromteile im und am Fahrzeug werden, sofern nachgerüstet, meist dauerhaft verklebt. Die hochwertigste Verchromung ist auf Metall, z.B. Messing möglich. Aluminium und inzwischen auch verschiedene Kunststoffe lassen sich gut verchromen.Chromleisten aus Kunststoff, „von der Rolle“, sind preiswert, leicht selbst zuzuschneiden und zu verlegen. Sie sind reversibel und eignen sich besonders für Einfassungen, Stosskanten und Seitenleisten und sind kaum von Originalteilen aus Metall zu unterscheiden.
Hochleistungsfahrzeuge besitzen oft werksseitig gelochte oder geschlitzte Bremsscheiben. Diese leiten die Wärme besser ab und sprechen vor allem bei Nässe spontaner an, hierfür müssen die Schlitze dann bis zum Aussenrand führen. Nachgerüstete Sportbremsscheiben müssen vom TÜV abgenommen werden, in vielen Fällen liegt bereits eine ABE (Allgemeine Betriebs Erlaubnis) vor. Meist handelt es sich um Originalteile vom Nachrüstmarkt, die in einem Spezialverfahren gelocht oder/und geschlitzt werden. Eine zusätzliche Wärmebehandlung macht diese Bremsscheiben noch standfester. Sportbremsbeläge halten länger, sind für den Normalbetrieb jedoch nicht unbedingt erforderlich.