• Home
  • Tipps
  • Tipps Übersicht
  • Suche
  • Datenschutzerklärung
  • Impressum

ACRYLGLAS / PLEXIGLAS ®

Acrylglas (PMMA, Polymethylmethacrylat) ist ein glasklarer, hochwertiger, bruchfester und hitzebeständiger thermoplastischer Kunststoff - auch als  Plexiglas®  der Evonik Industries (ehem. Röhm / Degussa) bekannt - vereint die Vorzüge von Glas und Kunststoff und gilt auch als leichter Glasersatz.

Autoscheinwerfer und Helmvisiere bestehen häufig aus Makrolon® (PC, Polycarbonat) von Bayer MaterialScience. 

Acrylglas XT ist extrudiertes Acrylglas und preiswerter als das gegossene Acrylglas GS.  Gegossenes Acrylglas ist wärmestabiler, wird durch Temperung splitterfrei und kann durch entsprechende Vorbehandlung antistatisch und kratzunempfindlich ausgerüstet werden.

 Plexiglas® hat das spezifische Gewicht von 1,19 kg/qm mm und ist damit weniger als halb so schwer wie Glas (2,5kg/qm/mm) und dabei bruchfester.

Plexiglas® ist TÜV geprüft und darf so auch im Flugzeug- und Fahrzeugbereich eingesetzt werden - beispielsweise für Sonnenschutz an Pkw und Lkw, für Windableiter, Scheiben für Motorräder, Sportwagen und Rennfahrzeuge und für Windschotts für Roadster und Cabriolets.

Für hohe Anprüche an die Oberfläche stellt Evonik das neue Plexiglas® Optical her, das besonders chemikalienbeständig und kratzfest beschichtet ist. 

Für Acrylglas gibt es ein TÜV-geprüftes Spezial-Pflegemittel, z.B. QUIXX, zur Pflege und Kratzerentfernung.

GLAS - WINDSCHOTT ?

Windschott `s für Cabriolets und Roadster werden aus natürlichem oder künstlichen Glas hergestellt. Dabei eignet sich natürliches Glas aus Mineralien aufgrund seines Gewichts vorwiegend für kleine Abmessungen, während das sehr viel leichtere Kunststoffglas, nämlich Acrylglas und Polycarbonat, auch in grösseren Abmessungen problemlos einsetzbar ist. Der Gewichtsunterschied erklärt auch den zunehmenden Einsatz von Kunststoffgläsern im Fahrzeugbau. Für hochwertige Uhren kennt man auch den Einsatz von sehr teurem Saphirglas. Kunststoffglas ist leicht, dabei bruch- und stossfester als Glas.

Aus  Plexiglas ®  bestehen beispielsweise Flugzeug- und U-Boot-Scheiben, Hubschrauberkanzeln, Motorrad-Scheiben und -Helme, Rennfahrzeug-Scheiben, Schutzverglasung, Rückleuchten usw.   -   aus Polycarbonat ( Lexan ®, Makrolon ® ) werden u.a. Linsen, Brillengläser, Scheinwerfer sowie schussfestes Panzerglas hergestellt.

Bei der so fortgeschrittenen Technologie gibt es demnach heute keinen Grund mehr, Windschott `s nicht aus Acrylglas einzusetzen. Wichtig ist darauf zu achten, das homogene gegossene Acrylglas und nicht die billigere extrudierte Variante einzusetzen. Plexiglas ® wird zudem für den Kraftfahrzeugbereich als "Sicherheitsglas" mit Allgemeiner Bauart Genehmigung ABG angeboten.

Tipp: gegen Kratzer hilft  QUIXX 

AUTOSCHEIBEN aus PLEXIGLAS®

Nach Flugzeug- und Hubschrauberkanzeln, Airbus-Fensterscheiben, Motorradscheiben und Scheinwerferabdeckungen geht die Entwicklung und Qualität von Plexiglas® auch im Fahrzeugbereich mit Riesenschritten voran.

Die deutsche EVONIK setzt jetzt erstmals eine Auto-Frontscheibe aus Polymethylmethacrylat (PMMA) im Rennsport ein. Zitat: "So muss eine Frontscheibe, die im Rennen bestehen soll, optisch einwandfrei sein, um dem Fahrer eine klare Sicht und damit die höchstmögliche Sicherheit zu gewährleisten. Auch eine hohe Steinschlagfestigkeit ist gefordert. Diese beiden wichtigsten Herausforderungen haben die Spezialisten von Evonik gemeistert. Und das erfolgreich, so Blass: „Die Steinschlagfestigkeit beispielsweise ist deutlich besser als bei einer vergleichbaren Frontscheibe aus Autoglas.“ Zudem sorge eine solche Frontscheibe aus PMMA alleine schon in dem von Evonik gesponserten Lotus Exige Sportwagen von RED-Motorsport für eine Gewichtsersparnis von bemerkenswerten 40 Prozent: von elf Kilogramm bei der Serienscheibe auf sechs Kilogramm."

Mehr Information 

RÜCKSITZ - WINDSCHOTT

Im offenen Cabrio kann - schönes, warmes Wetter vorhergesetzt - der Fahrtwind ausserordentlich angenehm sein. Dies allerdings meist nur bei sehr mässigem Tempo. Für längere Touren über die Landstrassen oder die Autobahn ist ein Windschott, siehe:  Windschott - Prinzip  unerlässlich. Hauptnachteil: ein viersitziges Cabrio wird zum 2-sitzer!

Mercedes Benz hat beim E-Cabrio mit einem Spoiler auf dem Windschutzrahmen, ergänzt durch ein kleines Windschott zwischen den Kopfstützen der Rücksitze, eine geniale Lösung gefunden, die das Windschott hinter den Vordersitzen nahezu erübrigt.

Aber was machen alle diejenigen, denen der Spoiler auf der Windschutzscheibe fehlt ? 

Eine kleine Glas- oder Acrylscheibe schafft, zumindest im Stadt- und Landstrassenverkehr, Abhilfe :  das nachrüstbare Rücksitzwindschott. Die Wirkung ist bei den verschiedenen Fahrzeugtypen stark abhängig von der Stellung der Windschutzscheibe, der Aerodynamik der Karosserie und Länge des Innenraumes.  Bei einigen Testfahrzeugen konnte, bei montiertem Rücksitzwindschott, selbst bei höheren Geschwindigkeiten das grosse Windschott hinter den Vordersitzen in der Garage bleiben.

Rücksitz-Windschott 

Die Montagearten sind unterschiedlich. Schraubhalter oder -schienen zwischen den Kopfstützen bieten einen ebenso festen Sitz wie Klemmhalter an den Kopfstützenschalen oder Kopfstützenstangen. Rücksitzwindschotts - ob aus Glas oder Plexiglas -  sollten aus Sicherheitsglas mit amtlicher Zulassung bestehen.

Mehr Information: Wikipedia 

SCHUTZLEISTEN für Seiten, Front und Heck

Moderne Karosserieformen leisten sich immer mehr den rein optischen Luxus, keine Stossfänger-Profile oder Seitenleisten mehr zu haben - und wenn, dann nur in lackierter Ausführung.

Leider ist diese neue Art Deco wenig praxisfreundlich. Nicht alle Autos sind mit Parksensoren ausgestattet und die Parkraumnot in den Städten macht die Parkplätze nicht grösser. So kommt es häufig zu kleinen Parkremplern und Türstössen, Einkaufswagen rollen auch schon mal ungewollt ans heil´ge Blechl.

Wer die Sicherheit der Optik vorzieht - wobei Schutzleisten auch attraktiv sein können - der rüstet sein Fahrzeug an der Front- und Heckschürze wie an den Seiten mit energiezehrenden Kunststoff-Profilen aus. Diese sind meist mit Karosserieklebeband ausgerüstet, so dass sie leicht angebracht und bei Bedarf (mit einem Föhn angewärmt) auch wieder abgezogen werden können. Wer es ganz individuell haben möchte, kann sich sogar seine Schutzleisten nach Mass anfertigen lassen. 

  1. HUND & KATZ im Auto
  2. WERKSTATT - einmal anders
  3. HECKSCHEIBE - VERKNICKT UND STUMPF
  4. AUTO-CLUBS + PARTNER

Seite 1 von 10

  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10