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VERDECKREPARATUR

Ist die Oberfläche des Verdecks schadhaft, hilft nur die Erneuerung in einer Fachwerkstatt. Für Laien empfiehlt sich diese Arbeit nicht, da Fahrzeugkarosserien Toleranzen aufweisen und sich vor allem nach mehreren Jahren so verzogen haben können, dass ein neues Verdeck angepasst werden muss.

Im Bereich der Knickgelenke entstehen, selbst bei normalem Gebrauch, meist die ersten Verdeckschäden. Im Verdeckkasten scheuern Metall und Verdeckstoff aufeinander, so dass feine Löcher im Stoff entstehen können. Test: bei Dunkelheit mit einer starken Taschenlampe von innen gegen das Verdeck leuchten. Häufig sind bereits Lichtblitze von aussen erkennbar, noch lange bevor Löcher sichtbar sind. Mit einer Verstärkung des Verdecks von innen, d.h. mit einem eingeklebten Stoffabschnitt lässt sich das Verdeck retten.

Verdeck-Reparatur 

VERDECKPFLEGE

Sowohl Stoff- als auch Vinylverdecke verschmutzen mit ihrer rauen Oberfläche natürlich mehr als glatte, lackierte Oberflächen. Staub und Sand setzt sich im Stoff fest.

Beim Einklappen des Verdecks schmirgeln durch die Bewegung diese feinen Sandkörner auf Verdeck und Heckscheibe (siehe „Heckscheibe“). Es entstehen blanke Flächen oder auch Scheuerstellen und auf Dauer irreparable Oberflächenschäden. Vogelkot wirkt ätzend, Baumharz und klebriger Blüten- und Laussaft verklebt die Dachstruktur. Sowohl Stoff- als auch Vinyldächer sollten daher gewissenhaft sauber gehalten werden. Bei Vinyldächern reicht eine sanfte Schaumwäsche zwischendurch, Stoffdächer sollten dazu regelmässig ausgebürstet werden. Tipp: Legen Sie sich einfach eine Schuhbürste ins Auto.

Spätestens vor der nassen Jahreszeit sollte das Dach gründlich mit einer Schaumwäsche gereinigt und danach neu imprägniert werden. Achtung: Imprägniersprays vorsichtig anwenden, dazu Scheiben und Lack sehr gut abdecken, da durch den Sprühnebel sonst Rückstände verbleiben, die schwer zu entfernen sind. Einfacher und rückstandslos ist die Imprägnierung mit dem Pinsel. Eine Nachfärbung empfiehlt sich vor allem für ältere, vergraute Verdecke und ist durch Pinselauftrag ebenfalls relativ unkompliziert. Umfärben ist möglich, aber immer nur von hell auf dunkel.

AUTO-TEPPICH / Fussmatten

Der Autoteppich besteht werksseitig meist aus Formteilen und ist daher partiell nicht erneuerbar bzw. auszutauschen. Die Rückseite des verlegten Teppichs besteht meist aus dickem Kunststoffschaum, der den Innenraum der Karosserie isoliert, d.h. gegen Geräusche und Temperatureinflüsse dämmt.

Dieser aufwendig verlegte Teppich sollte mit Passform-Autoteppich geschützt werden, der rutschsicher aufgelegt wird und zusätzlich mit speziellen Teppichschrauben oder beispielsweise Kletttellern fixiert werden kann.

Für Teppich und Matten gibt es diverse Materialien. Einfache Gummimatten sind leicht zu reinigen, dabei verschmutzen Schuhwerk und Hosen allerdings leicht. Nadelvlies ist preiswert, benötigt aber einen strapazierfähigen Absatzschutz und sollte rückseitig mit einer wasserbeständigen Beschichtung aus Gummigranulat versehen sein.

Die Qualität von Velourteppich erkennt man durch das eingesetzte Fasermaterial, den Fasereinsatz in g/qm, Faserdicke und Faserhöhe, das Gesamtgewicht und die Gesamtdicke. Die rückseitige Beschichtung besteht meist aus härterem Latex oder weichem PU-Schaum. Ein hochwertiger Velourteppich soll schmutzabweisend und sehr verschleissfest sein und und benötigt keinen Absatzschutz. Vereinzelt angeboten werden auch Teppiche mit eingewebter Grafitfaser, diese schützen vor elektostatischer Aufladung.

Autoteppiche können anspruchsabhängig verschieden eingefasst sein. Die bekannteste Einfassung ist mit farbigem Garn gekettelt, kontrastreich oder Ton in Ton. Zunehmend häufig sieht man Einfassungen aus Cordvelour, Nubukband (Mikrofaser) und auch Leder. Für verschiedene Nähtechniken wie Kappnaht, Steppnaht oder Doppelsteppnaht wird auch andersfarbiges Fadenmaterial eingesetzt. 

TEPPICH - BESCHRIFTUNG 

Achtung: Markenschutz :  Heute kennzeichnet fast jeder Fahrzeughersteller seine werksseitig gelieferten Autoteppiche mit seinem Marken- oder Typenemblem. Diese Zeichen werden entweder im Siebdruckverfahren mit Schmelzfarbe beflockt, erhalten ein Metall- oder Kunststoffschild oder eine hochwertige Bestickung. 

Marken- und Typenzeichen sind grundsätzlich geschützt und dürfen ohne ausdrückliche Werksfreigabe nicht verwendet werden. in vielen Fällen unterliegen auch Zeichnungen dem Markenschutz oder Urheberrecht und dürfen (bei hoher Strafe) auf dem Nachrüstmarkt nicht angeboten werden.

SONNENSCHUTZ / SICHTSCHUTZ

Einen perfekten Sonnen-, Sicht- und Insektenschutz bieten massgeschneiderte, netzbespannte Rahmen, die mit einem speziellen Klammersystem die Seitenscheiben oder die Heckscheibe komplett verdecken. Das System funktioniert auch bei heruntergelassenen Scheiben.

AUTO SCHUTZHÜLLEN

Unter den verschiedensten Begriffen werden Autoschutzhüllen auch als Schutzdecken, Autoplanen, Autoabdeckungen, Abdeckplanen und Abdeckhauben, als Persenning oder Pelerine, car cover oder auch als Garage - für Autos und Motorräder angeboten. Man unterscheidet Auto-Schutzhüllen für den Innen- und Ausseneinsatz. Schutzhüllen für Aussen gibt es als sog. Halbgarage, mit der nur das Dach bedeckt wird, oder als kompletten Fahrzeugüberzug.

Mehr erfahren Sie hier :  AutoSchutzhüllen Material und Anwendung 

und Kundenzufriedenheit eines Herstellers : Test und Erfahrungen  

Die Auto Schutzhülle für Aussen

macht durchaus Sinn, allerdings nur, wenn sie auf ein sauberes und trockenes Fahrzeug und nicht pausenlos über längere Zeit aufgezogen wird. Oft bestehen diese Bezüge aus dünnem, ungefütterten Polyäthylen (PE) oder wasserdicht beschichtetem Nylon und sind meist nicht oder nur wenig atmungsaktiv ausgerüstet, d.h. es findet kaum Luftaustausch statt. Ideal sind beschichtete Gewebe bzw. Planen, auch mehrlagig, oder 2-teilige Ausführungen, die aus einer Innenhülle als Kratzschutz und zusätzlich einer darüber gezogenen wasserdichten Kunststoffplane bestehen. 

Dabei zu beachten ist: "wasserabweisend" ist nicht "wasserdicht". Wasserdichtigkeit kennt man in verschiedenen Abstufungen - sie ist abhängig von der Höhe einer Wassersäule, d.h. vom Wasserdruck.

Als wasserdicht bezeichnet werden danach auch atmungsaktive Stoffe, wobei die bei z.B. Starkregen oder stehendem Wasser auftretenden Drücke ggfs. Folien mit verschweissten Nähten erforderlich machen.

Für die Verwendung im Freien empfiehlt sich die wasserdichte Ausführung. Bei schweren Planen sind Lüftungsklappen von Vorteil.

Es gibt auch dicke Kunststoffinlays mit Abstandhaltern, die zusätzlich für gute Luftzirkulation sorgen. Diese Schutzhüllen eignen sich sogar gegen Hagelschlag (mit Zertifikat bis 40 mm Hagelkorngrösse).

Bei stärkerem Wind bewegt sich die Schutzhülle - abhängig vom Gewicht (g/qm). Damit der Lack also nicht verkratzt, muss er unbedingt schmutzfrei sein und die Hülle muss fest sitzen. Dazu sind die Schutzhüllen mit Gummizügen oder/und Gurten versehen. Dann eignen sich stabile Exemplare auch für den Autotransport – sofern sie zusätzlich mit Band oder Gurten unter dem Fahrzeug flatterfrei verzurrt werden.

AussenSchutzhüllen sollten nicht über längere Zeit auf dem Fahrzeug verbleiben, sofern diese nicht rundum vollständig dicht und zur Entfeuchtung mit z.B. Klimagerät und Hygrometer ausgestattet sind:  schon bei einer relativen Luftfeuchte von ca. 50% kann Rost und Korrosion entstehen - auch Edelstahl kann rosten und Aluminium korrodieren. Für Langzeitaufbewahrung ist das Entfernen sämtlicher Flüssigkeiten und Säuren (Batterie) erforderlich.

Auto Schutzhülle für Innen

Schutzhüllen für Innen sind in der Regel zwar wasserabstossend und fäulnishemmend imprägniert, eignen sich aber nur für den Einsatz in einer Garage. Fahrzeuge können hiermit nicht nur sicher vor Staub und Schmutz, sondern auch vor kleinen Rempeleien und Kratzern geschützt werden. Diese Hüllen sind schnell aufzuziehen und sind für hochwertige Fahrzeuge ganzjährig empfehlenswert.

Typische Materialien für preiswerte InnenSchutzhüllen sind Polyvlies, Polypropylen und Nylongewebe mit einer Stärke von ca. 60 g/qm. Einen noch besseren Schutz erreicht man allerdings mit den besonders weichen und schwereren Qualitäten (150-300 g/qm) aus spezieller Kunststofffaser oder auch Baumwolle.

Wichtig ist dabei, dass die Innenfläche weich, aufgeraut bzw. flannelliert ist. Das schützt den Lack, kann bei Baumwolle aber kleine Fussel auf dem Cabrio-Softtop hinterlassen. Dunkle Farben bei Baumwolle sind aufgrund der aufwändigen Färbung relativ teuer. Gute Schutzhüllen sind antistatisch, haben einen zusätzlichen UV-Schutz, sind schmutzabweisend, antistatisch ausgerüstet und bei 30-40° C waschbar (Handwäsche empfohlen).

Für hochwertige Fahrzeuge und Oldtimer, besonders auch für Ausstellungszwecke geeignet, gibt es sehr weiche, seidenglänzende Schutzhüllen, die innen zusätzlich lackschonend beschichtet und sehr anschmiegsam sind und die Fahrzeugkonturen betonen. 

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